Was um alles in der Welt ist denn ein QR-Code?

Meine erste bewusste Begegnung mit einer dieser quadratischen schwarz-weißen Grafiken liegt noch gar nicht so lange zurück – vielleicht acht oder neun Monate. Mitte 2011 hatte ich mir nämlich ein Smartphone HTC Desire HD geleistet. Zu diesem Zeitpunkt war mir “QR-Code” absolut kein Begriff. Schnell war ich aber fasziniert von den kleinen Quadraten, die ich nun auf einmal überall wahrgenommen habe.

Also einfach mal schlau machen und die Erklärung zu QR-Code bei Wikipedia nachlesen:

Der QR-Code (englisch Quick Response, „schnelle Antwort“, als Markenbegriff „QR Code“) ist ein zweidimensionaler Code, der von der japanischen Firma Denso Wave im Jahr 1994 entwickelt wurde.

Der QR-Code wurde zur Markierung von Baugruppen und Komponenten für die Logistik in der Automobilproduktion des Toyota-Konzerns entwickelt. … Die konkrete Entwicklung des 2D-Codes übernahm die Tochterfirma Denso Wave, die auch Identifikationssysteme und Geräte zur mobilen Datenerfassung entwickelt.

Der QR-Code besteht aus einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weißen Punkten, die die kodierten Daten binär darstellen. Eine spezielle Markierung in drei der vier Ecken des Quadrats gibt die Orientierung vor. Die Daten im QR-Code sind durch einen fehlerkorrigierenden Code geschützt.”

Mittlerweile haben sich QR Codes im “Mobile”-Internet, dem am schnellsten wachsenden Teil des Internets, fest etabliert (zumindestens im englischen Sprachraum) und vor allem in der Marketing-Branche.

Aber welchen Nutzen bringt ein QR-Code?

QR-Codes sind die perfekte Verbindung zwischen der “realen” und der “virtuellen” Welt, zwischen Offline und Online. Statt also mühsam eine Internetadresse einzutippen, liest du den QR-Code per Handy ein und

  • landest auf der Webseite des Anbieters,
  • erhältst persönliche oder geschäftliche Daten von einer Visitenkarte,
  • siehst ein Video oder
  • bekommst eine Telefonnummer, die du sofort anrufen kannst.

QR-Codes auf Produkten können zusätzliche Produktinformationen wie z.B. Nährwertangaben enthalten und als schnelle Information im Supermarkt dienen. In Museen oder auf der Beschriftung von Denkmälern liefern QR-Codes weitergehende Informationen zum Ausstellungsgegenstand.

QR-Codes im öffentlichen Nahverkehr

An Bus- oder Straßenbahnhaltestellen kannst du aktuelle Fahrplanhinweise abrufen. In Japan wurden schon ganze Hauswände als QR-Codes gestaltet und die japanische Regierung verwendet ihn z.B. für offizielle Dokumente.

Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt, da sich QR-Codes gegenüber den zahlreichen anderen 2d-Codes (DataMatrix, Aztec-Code, Semacode, Microsoft Tag usw.) inzwischen als Quasi-Standard etabliert haben.

Welche Erfahrungen hast du bisher mit QR-Codes oder anderen 2d-Codes gemacht? Lass es mich wissen.

Urheberrecht des Artikelbildes: Ra Boe / Wikipedia [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons. Der Name “QR Code” ist ein eingetragenes Warenzeichen der DENSO WAVE Inc., Japan